Medizinische Hilfe


Hilfe für Kinder und ihre Mütter in Notsituationen

Die Kinder

Nicht alle Kinder, denen Asante e.V. liebevolle Kindergarten- und Schulausbildung garantiert, sind so gesund, dass sie ihre Schulzeit ohne kontinuierliche medizinische, therapeutische Hilfe durchlaufen können. Eine Verletzung, ein Infekt, eine Malaria, Typhus – die medizinische Behandlung für diese Krankheiten wird unseren geförderten Kindern durch ihre Patinnen, ihre Paten garantiert.

Mit der steigenden Zahl der Schulkinder, die Asante e.V. fördert, steigt jedoch auch die Zahl der Kinder, deren körperliches Befinden den Rahmen sprengt, den der Patenbeitrag hierfür vorsieht.

Chronische Krankheiten, körperliche Beeinträchtigungen oder Folgen von jahrelangem Nährstoffmangel, auch Unfälle sprengen den vorgesehenen Beitrag für medizinische Hilfe des geförderten Kindes. Doch Asante e.V. gibt auch diesen Kindern die benötigte ärztliche Unterstützung. Konsultationen bei Fachärzten – auch in der Landeshauptstadt Nairobi – Physiotherapie, Hilfsmittel bei Fehlstellungen der Gelenke, Operationen mit Aufenthalt der Mutter am Krankenhausbett ihres Kindes, für Asante e.V. ist dies Pflicht.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige dieser betreuten Kinder, ihre gesundheitlichen Herausforderungen und ihre Therapien vor. Wir bitten Sie, uns bei der Gesundung der Kinder mitzuhelfen.

Ali Shee, geb. 2008, ist seit seinem 2. Lebensjahr abhängig von der Hilfe des Asante e.V.

Er leidet an einem schweren Nierenleiden. Wir haben Ali durch alle notwendigen fachärztlichen Untersuchungen geführt. Wir begleichen seit seinem 2. Lebensjahr die anfallenden Kosten der verordneten Medikamente (monatlich ca. € 60,00) und unterstützen seine Schulausbildung an einer staatlichen Grundschule in Tiwi. Ein Ende seiner Behandlung ist nicht abzusehen.
Wir sind für jede Unterstützung von Ali Shee dankbar.
Bitte unterstützen Sie Ali, seine Gesundheit hängt von unserer Hilfe ab.

 

 

 

 

Omar Juma, 8. Klasse, geb. 1997 ist als Gastschüler in der Kristina Academy Abschlussklasse – 8. Klasse. Omar benötigt sowohl neurologische als auch physiotherapeutische Hilfe. Um ihm diese Hilfe gewährleisten zu können, haben wir Omar in die gegenwärtige Abschlussklasse der Kristina Academy (8. Klasse) und in das Internat geholt. Er nimmt ohne Leistungsdruck am Unterricht teil.

3 x pro Woche erhält er Physiotherapie um seinen Arm – aus dem bei einer Operation das komplette Ellbogengelenk entfernt wurde – wieder funktionsfähig zu machen. Medizinische Betreuung ist unerlässlich. Physiotherapie hilft ihm, den Arm wieder bewegen zu lernen. Wir denken an eine Operation, die ihm ein neues Ellbogengelenk geben soll.

Wir hoffen, Omar im Jahr 2019 die Operation zu ermöglichen, die ihm die Beweglichkeit seines Armes wiederbringen soll. Eine Physiotherapiesitzung kostet Asante e.V. € 15,00

 

 

 

 

 

Shariffa, 1. Jahr Kindergarten, ist ein Sonnenschein. Sie kam am 3. Januar 2018 in unseren Kristina Academy Kindergarten. Kurze Zeit später fiel uns auf, dass sie große Gehprobleme hatte und sehr häufig hinfiel.

 

 

 

 

Wir kontaktierten einen Physiotherapeuten. Shariffas Muskulatur der Beine und Hüfte ist schwach, die Beine haben eine Fehlstellung. Die quicklebendige Shariffa kompensierte das durch Laufen anstelle von Gehen. Inzwischen macht sie alles, was der Physiotherapeut ihr vorgibt mit Freude und mit Ausdauer 3 x pro Woche. Danach schläft sie an Ort und Stelle ein. Die Aussichten, das Gehverhalten von Shariffa zu verbessern, sind gut. Eine Physiotherapiestunde kostet Asante e.V. € 15,00

 

 

 

 

 

 

Mama Mwanaisha und Baby

Mwanaishas Mutter häkelte im Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt “Engel für Afrika”. Sie häkelte nur stundenweise, denn Zuhause wartete ihre mehrfach behinderte Tochter. Der geringe Lohn den die Mutter erarbeitete, half. Doch dann wurde Mwanaisha ungewollt schwanger. Ihre Epilepsie Anfälle wurden häufiger und stärker, die Mutter konnte das Haus nicht mehr verlassen, der Arbeitslohn entfiel.

 

 

Asante e.V. hilft Mutter und Tochter seit Juni 2017:

  1. Mwanaisha wurde bis zur Entbindung von unserem Schularzt betreut und zur Entbindung in ein Krankenhaus gebracht..
  2. Sie entband am 17.11.2017 ein gesundes munteres Mädchen.
  3. Oma und Mama erhalten Nahrungsmittel für Zuhause
  4. Die junge Mutter bekommt weiterhin die nötige medizinische Betreuung.
  5. Bett und Bettwäsche für Mutter und Tochter und Kindchen wurden besorgt, Babykleidung wurde gestellt

Asante e.V. hat alle bisher angefallenen Kosten übernommen und wird weiterhin für alles Benötigte aufkommen.

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Die Mütter

Mama Siamini, Mama Winne, Mama Athuman, Mama Mwanarifa, Mama Adam und mehr.

Die Väter ihrer Kinder verstarben vor Jahren an Aids. Die ärztliche Behandlung der Väter, der Tod, entzog den Frauen und ihren Kindern jegliche Lebensgrundlage. Hunger war fortan für Mutter und Kinder täglicher Begleiter.

Es ist eine traurige Regel, dass auch die Mütter nach geraumer Zeit HIV positiv werden. Die Mütter zögern diese Gewissheit lange hinaus, sie weigern sich, durch einen Test Gewissheit zu erhalten. Die Diagnose HIV-positiv kann fatale Folgen für sie und ihre Kinder haben: sie müssen u.U. das Familien-Gehöft verlassen.

Wenn der Fortschritt der Krankheit nicht mehr zu bewältigen ist, wird Asante e.V. ihre Anlaufstation. Wir helfen.

  1. Wir mieten für Mutter und Kinder sofort Wohnräume an, Sicherheit für das Wohnen ist gegeben
  2. Die Schulausbildung der Kinder unterstützt durch Asante e.V. wird sofort in die Wege geleitet.
  3. Mutter und Kind(er) werden ins Nahrungsmittelhilfsprogramm genommen.
  4. Die Mutter kann im Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt “Engel für Afrika” den benötigten Lebensunterhalt für sich und die Kinder erarbeiten. Andere Arbeitsmöglichkeiten kann sie nicht erhalten.

Diese ganzheitliche Unterstützung der Familie verändert. Das Stigma “Aidskrank” verliert seinen sichtbaren Schrecken. Mutter und Kind(er) sind durch die Hilfe des Asante e.V. gesichert.

Doch einige der in ihrer Krankheit unterstützten Mütter entwickeln nach Jahren Resistenz gegen das vom kenianischen Staat kostenfrei gegebene Präparat. Da sie sich durch die HIV Behandlung gesichert behandelt glauben, ignorieren sie die auftretenden Symptome der Rückkehr der Krankheit. Der Rückfall bringt sie, wenn auch oft sehr spät, erneut zu Asante e.V. Die nun folgende langwierige und kostenintensive Behandlungen der HIV-positiven Mutter wird in Fachkliniken mit Medikamenten aus Europa/U.S. durchgeführt. Diese Präparate sind nicht mehr kostenfrei – im Gegensatz zu den in Kenia verordneten HIV-Medikamenten. Es gibt keine Alternative – wir helfen den Müttern weiter. Die finanziellen Anforderungen, denen Asante e.V. hier gegenübersteht, sind immens.

Bitte helfen Sie uns dabei, den Müttern unserer Schulkinder ein geregeltes Leben zu geben.

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